HANNAH-ARENDT-INSTITUT
FÜR TOTALITARISMUSFORSCHUNG e.V.
AN DER TU DRESDEN

     





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    Programm der Kooperationstagung
"Repression und Selbstbehauptung: Die Zeugen Jehovas unter der NS- und der SED-Diktatur"
Veranstalter:
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden
Forschungsstelle Kirchliche Zeitgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg

3.-5.11.2000 in Heidelberg

Freitag, den 3.11.2000

14.45-15.15     Grußwort durch Präsident Pohl
Begrüßung der Veranstalter und Einführung

15.15-16.00      Dr. Clemens Vollnhals (Dresden)
Einführung ins Thema

16.00-16.45      Prof. Dr. Dr. Gerhard Besier (Heidelberg)
Vorurteile, Verfolgungen und Verbote. Zur Geschichte der Zeugen Jehovas

Die Verfolgung der Zeugen Jehovas unter der NS-Diktatur

17.00-17.45     Dr. Detlef Garbe (Hamburg) Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus - zum aktuellen Forschungsstand

Größere Pause

Regionale Fallstudien

19.30-20.00      Dr. Hubert Roser (Karlsruhe)
Verfolgung, Koordination des Widerstands, Flüchtlingspolitik - Die Schweizer Zeugen Jehovas im nationalsozialistischen Europa 1933-1945

20.00-20.30      Max Wörnhard (Thun/CH) Jehovas Zeugen in der Schweiz von 1933-1945: beschimpft, bedroht, behindert, aber nicht ganz verboten

20.30-21.00      Dr. Manfred Zeidler (Dresden) Juristische Verfolgung der Zeugen Jehovas während der NS-Zeit am Beispiel des Sondergerichts Freiberg

Samstag, den 4.11.2000

Die Verfolgung der Zeugen Jehovas unter der SED-Diktatur

Die Rolle von SED, MfS, Rechtssprechung und Staat

9.30-10.15        Dr. Bernd Schäfer (Dresden)
Die Kirchenpolitik von SED und Staatssicherheit in der DDR

10.15-11.00      Dr. Hans-Hermann Dirksen (Greifswald)
Die strafrechtliche Verfolgung der Zeugen Jehovas in der DDR

Kleine Pause

11.30-12.15     Waldemar Hirch (Stuttgart)
Die Politik des MfS gegenüber den Zeugen Jehovas

12.15-13.00     Robert Reichel (Freiburg)
Junge Christen im Alltag von Schule und Staat am Beispiel der in der DDR verbotenen und verfolgten Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas. Sozialisation, Repression, Anders-Sein unter den Bedingungen des Bildungs- und Erziehungswesens in der DDR

Mittagspause

Regionale Fallstudien

15.00-15.45     Gerald Hacke (Dresden)
Die Zeugen Jehovas in Sachsen 1945-1989

16.00-16.45     Göran Westphal (Jena)
Die Zeugen Jehovas 'in Weimar 1945 -1989

16.45-17.30     Robert Schmidt (Frankfurt/Main)
Religiöse Selbstbehauptung und alltägliches Verhalten. Anmerkungen über den Umgang der Zeugen Jehovas mit staatlicher Repression - Fallbeispiele aus Leipzig und der Oberlausitz

19.00-20.30     Fritz Poppenberg (Berlin) - Filmvorführung (ca. 60 Mi.):
"Folget mir nach"
(Nach der Vorführung steht der Regisseur für eine Diskussion über den Film zur Verfügung)

Sonntag, den 5.11.2000

Biographische Fallstudien

11.00-11.30      Dr. Hans-Hermann Dirksen (Greifswald)
Opfer zweier Diktaturen (Doppelverfolgte

11.30-12.00      Hans Hesse (Göttingen)
Die Zeuginnen Jehovas in der DDR

12.00-12.30     Wolfram Slupina (Selters)
Als NS-Verfolgte ein Fall für die Stasi: Die Doppelverfolgung der Zeugen Jehovas unter dem NS- und dem DDR-Regime

Mittagspause

14.00-14.45      Johannes Wrobel (Selters)
Jehovas Zeugen im Strafvollzug der DDR. Eine Auswertung der Quellen im Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas

14.45-15.30     Dr. Clemens Vollnhals (Dresden)
Repression und Selbstbehauptung in totalitären Diktaturen - ein bilanzierender Kommentar

15.30-16.30      Loretta Walz (Berlin) - Filmvorführung (ca. 35 Min.):
"Bei uns werdet ihr nichts zu lachen haben..." - Die Verfolgung der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR
(Nach der Vorführung steht die Regisseurin für eine Diskussion über den Film zur Verfügung)

Anmeldung:
Forschungsstelle Kirchliche Zeitgeschichte
Prof. Dr. Dr. Gerhard Besier
Tel.: 06221 54 3394
mailto:%20aw4@ix.urz.uni-heidelberg.de


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